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Home»0, 15, 30, 40… Verwirrung: Wie erklärt sich die ungewöhnliche Zählweise beim Tennis?

0, 15, 30, 40… Verwirrung: Wie erklärt sich die ungewöhnliche Zählweise beim Tennis?

adminBy adminJanuary 25, 2026No Comments5 Mins Read
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0, 15, 30, 40… Verwirrung: Wie erklärt sich die ungewöhnliche Zählweise beim Tennis?
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Wieso zählt man beim Tennis mit 15, 30, 40?

Tennis ist eigentlich keine besonders komplizierte Sportart. Was Neulinge jedoch anfangs oft verwirrt, ist die eigentümliche Zählweise der Punkte. Selbst viele erfahrene Tennisspieler können dafür keine befriedigende Erklärung liefern. Deshalb wollen wir hier etwas Licht ins Dunkel bringen.

Tennis und Jeau de Paume

Tennis ist ein Spiel mit jahrhundertealter Tradition. Dennoch gibt es historische Vorläufer. Hier ist vor allem Jeau de Paume zu nennen. Dabei handelt es sich um eine in Frankreich entstandene Sportart, die seit 1250 urkundlich bezeugt ist. Der Name bedeutet übrigens so viel wie „Spiel mit der Handinnenfläche“, obwohl auch hier schon lange Schläger Verwendung finden. Wichtiger für unser Thema ist aber die Tatsache, dass sich die Zählweise beim Tennis an der vom Jeau de Paume orientiert.

0, 15, 30, 45 und der Lauf der Uhr

Bei den meisten Rückschlagsportarten erfolgt die Zählung von Punkten oder Toren ganz klassisch: 0, 1, 2, 3 und so weiter. Nicht so bei Tennis und Jeau de Paume. Die geläufigste Erklärung dafür ist die sogenannte Uhrentheorie. Nach dieser orientierten sich die Erfinder bei der Punktezählung am Ziffernblatt der – damals natürlich analogen – Uhr und dem Lauf ihrer Zeiger. Der Minutenzeiger sollte für jeden gewonnenen Punkt eine Viertelstunde wandern. Also erfolgte die Zählung 0, 15, 30, 45 und 60. Dann war die Stunde bzw. dieses Spiel zu Ende. 

0, 15, 30, 45 und die Münztheorie

Der Vollständigkeit halber sei hier ein weiteres Erklärungsmuster angeführt, das jedoch inzwischen als weniger wahrscheinlich gilt. Hierbei gehen Historiker davon aus, dass sich die Art der Zählweise auf den Einsatz von Münzen bezieht. Tennis und Jeau de Paume waren in Adelskreisen lange beliebte Wettspiele. Dementsprechend ging es hier nicht nur um abstrakte Punkte, sondern oft um reales Geld. Lange war das gleichbedeutend mit Münzen. Besonders weit verbreitet waren Münzen mit Werten von 15 Denier bzw. später 15 Sous. Dementsprechend könnten diese eine mögliche Basis für die Zählweise beim Tennis darstellen.

Zählweise beim Tennis: Keep it simple!

Aufmerksame Leser und Tenniskenner dürften jetzt etwas die Stirn runzeln. Schließlich erfolgt die Zählung im heutigen Tennis nicht wirklich nach dem Schema 15, 30, 45. Stattdessen heißt es 15, 30, 40. Der Wechsel von 45 auf 40 diente dabei wahrscheinlich der Vereinfachung. So sind im Französischen die ersten beiden Zahlen der Reihe – quinze (15) und trente (30) – kurz und lassen sich so schnell und einfach aussprechen. Deutlich sperriger ist da quarante-cinq für 45. Da ist es doch sinnvoll, den Aufwand zu reduzieren und quarante (40) zu wählen. Ähnlich sieht es auch in anderen Sprachen aus. Wer nach jedem Ballwechsel den Spielstand verkünden muss, dürfte nach einem langen Match ganz zufrieden sein, statt forty-five nur forty bzw. statt fünfundvierzig lediglich vierzig zu sagen.

Tennis und die seltsame 0

Die Bezeichnungen für null sind in der französischen und englischen Sprache sehr ähnlich, nämlich zéro bzw. zero. Dennoch fallen diese Worte bei der Punktezählung oft nicht, obwohl doch jeder Spieler hier beginnt. Stattdessen tönt ein anderer Begriff durch die Stadien: Love. Warum das der Fall ist, konnten Historiker zwar nicht mit letzter Sicherheit klären. Allerdings existieren drei konkurrierende Erklärungsmodelle, nämlich:

  1. Die englische „playing for love“-Theorie
  1. Die französische l’œuf-Theorie
  1. Die niederländische lof-Theorie

Die englische „playing for love“-Theorie

Auch wenn die Wurzeln von Tennis bzw. Jeau de Paume in Frankreich liegen, erfreute sich das Spiel jedoch auch bald in England großer Beliebtheit. Zudem verbreitete sich die englische Sprache mit der Ausdehnung des Commonwealth rasant. Dementsprechend dürfte auch der Einfluss des Englischen auf das Tennis groß gewesen sein. Belegt ist hier seit den 1670ern die Redewendung „playing for love“. Diese lässt sich wortgetreu mit „für die Liebe spielen“
übersetzen oder verweist allgemeiner auf die Liebe zum Spiel. Der Ausdruck „love“ für „keine Punkte“ findet historisch seit mindestens 1742 Verwendung. Verbreitet ist bis heute zudem der Terminus „love game“, der ein Spiel bezeichnet, bei dem ein Spieler keinen einzigen Punkt erzielen konnte. Die noch ältere englische Redewendung „to be love“ bedeutet zudem so viel wie „umsonst sein“. Je nach Interpretation war ein Tennisspiel also für den Verlierer, der keinen Punkt erzielen konnte, umsonst, oder Tennis einfach eine Sportart, die Teilnehmer wegen der Liebe zum Spiel bestritten. 

Die französische l’œuf-Theorie

Viele Franzosen widersprechen der zuletzt skizzierten Erklärung. Schließlich gilt doch Frankreich als Geburtsland des Tennis. Zwar erklingt in französischen Tennisarenen auch „love“. Jedoch soll sich das historisch aus dem Wort l’œuf entwickelt haben, das die Engländer nur falsch verstanden bzw. in ihrer Sprache zu „love“ gemacht haben. Der Begriff l’œuf ist – wenig überraschend – französisch und lässt sich mit „das Ei“ übersetzen. Aber was hat ein Ei mit dem Spielstand beim Tennis zu tun? Ganz einfach: Die Form ähnelt der 0. 

Die niederländische lof-Theorie

Sollen die kleinen Niederlande etwas die Zählweise beim Tennis beeinflusst haben? Auf jeden Fall war die Sportart im 17. Jahrhundert nicht nur in England, sondern auch dort populär. Zahlreiche Holländer wanderten zu dieser Zeit nach Großbritannien aus. Dabei vermischten sich auch die Sprachen. Hier könnte das niederländische Wort „lof“ einen Einfluss gehabt haben, das genau wie „love“ klingt. Es bedeutet so viel wie Ehre. Die nach England emigrierten Niederländer spielten also Tennis um die Ehre – und insbesondere nicht um so etwas Profanes wie Geld. 

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